Schwere Lasten sicher zu transportieren ist für Unternehmen essenziell, um Arbeitsunfälle zu verhindern und reibungslose Abläufe zu gewährleisten. Manuelles Heben und Tragen zählt zu den häufigsten Unfall- und Ausfallursachen in Betrieben: Etwa jeder zehnte Arbeitsunfall steht im Zusammenhang mit körperlicher Lastenhandhabung. Gleichzeitig sind Rückenbeschwerden durch schwere körperliche Arbeit die häufigste Einzelursache für Krankmeldungen – 2024 war jeder achte Beschäftigte deswegen arbeitsunfähig. Gesetzlich sind Arbeitgeber verpflichtet, diese Gefährdungen so weit wie möglich zu minimieren: Die Lasthandhabungsverordnung schreibt vor, manuelle Lastenhandhabung zu vermeiden oder auf ein unschädliches Maß zu reduzieren. Auch das Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG) verlangt eine Gefährdungsbeurteilung bei physischer Belastung und geeignete Schutzmaßnahmen.
Unfallrisiken und rechtliche Grundlagen
Schwere Lasten bergen ein hohes Unfall- und Gesundheitsrisiko. Bereits beim Anheben, Tragen, Ziehen oder Schieben können Unfälle passieren – von Quetschungen und Verstauchungen bis hin zu Knochenbrüchen bei Stürzen. Häufig entstehen Verletzungen, weil Mitarbeiter in ungünstiger Haltung heben, stolpern oder die Kontrolle über eine Last verlieren. Zudem führt ständiges manuelles Handling schwerer Objekte zu chronischen Rücken- und Gelenkschäden (Bandscheibenvorfälle, Arthrose etc.), was langfristig zu Arbeitsausfällen und Leistungsminderung führt. Muskel-Skelett-Erkrankungen durch falsches Heben und Tragen sind in Deutschland ein Hauptgrund für Arbeitsausfälle.
Technische Hilfsmittel: Gerät statt Muskelkraft
Gemäß dem Motto „Technik vor Muskelkraft“ sollten Unternehmen immer zunächst mechanische Hilfsmittel einsetzen, um schwere Lasten zu bewegen. In vielen Fällen lassen sich manuelle Tragarbeiten vollständig ersetzen – etwa durch Hubwagen, Sackkarren, Förderbänder oder Kräne. Spezielle Schwerlast-Transportgeräte bieten hier maximale Sicherheit: Die Börkey GmbH etwa – ein Traditionshersteller seit 1945 – hat mit dem Wälzwagen Express bereits 1951 ein Gerät erfunden, das tonnenschwere Lasten sicher bewegen kann. Beim Wälzwagen sind die Rollen zu einer Kette verbunden, sodass die hintere Rolle automatisch vorne wieder unter die Last läuft – dadurch sinkt die Unfallgefahr erheblich, und der Transport schwerster Objekte wird kontinuierlich möglich. Wälzwagen sind ideal für extreme Gewichte bei langsamer Fahrt (Standardmodelle bis 400 t Traglast). Für höhere Fahrgeschwindigkeiten bietet Börkey Schwerlasträder – hochbelastbare Laufrollen mit großer Überlastreserve. Eine Kombination mehrerer solcher Räder findet sich in Rollenfahrwerken, die als modulare Fahrgestelle dienen und einen Mittelweg zwischen Wälzwagen und Einzellastrollen darstellen. Solche technischen Lösungen – vom kleinen Hebehilfsmittel bis zum komplexen Transportfahrwerk – verringern das manuelle Heben und damit direkt das Unfallrisiko. Auch einfache Hilfen wie elektrische Hubtische, Minikräne oder Rollwagen sollten überall dort genutzt werden, wo sie verfügbar sind.
Organisation und Arbeitsablauf: Vorausschauende Planung
Neben Technik und Mensch trägt die Arbeitsorganisation maßgeblich zur Sicherheit bei. Viele Unfälle passieren, weil Rahmenbedingungen ungünstig sind – daher sollten Unternehmen den innerbetrieblichen Transport sorgfältig planen und gestalten. Konkret heißt das zum Beispiel:
- Transporte vorausplanen: Bevor ein schweres Teil bewegt wird, sollte der Transportweg geprüft und vorbereitet werden. Mögliche Hindernisse (Kabel, Schwellen, Werkzeug am Boden) sind zu entfernen, Türen ggf. offenzuhalten, und enge Durchgänge oder Kurven als Risiko zu erkennen. Eine ausreichend breite, gerade Wegführung verringert die Unfallgefahr beim Schieben oder Ziehen beträchtlich. Auch auf gute Beleuchtung ist zu achten, damit Bodenunebenheiten und Gefahrenstellen sichtbar sind.
- Lasten aufteilen: Wo möglich, sollten große Lasten in handlichere Einheiten aufgeteilt werden. Lieber zwei Eimer mit 10 kg tragen als einen mit 20 kg – kleinere Gebinde reduzieren die Spitzenbelastung. Bei langen Gegenständen (Profile, Stangen) sollte man prüfen, ob sie statt im Bündel einzeln bewegt werden können. Das senkt die Unfallgefahr und schon die Kräfte der Mitarbeiter.
- Heben im Team: Wie oben erwähnt, lohnt es sich bei unhandlichen oder schweren Teilen, zwei oder mehr Personen einzusetzen. Das Gewicht pro Kopf sinkt und die Handhabung wird stabiler. Allerdings ist auf eingespielte Koordination zu achten – gemeinsames Training und klare Kommandos verhindern, dass jemand voreilig loshebt oder loslässt.
Fazit: Sicherheit zahlt sich aus
Ein sicherer Schwerlasttransport im Unternehmen beruht auf dem Zusammenspiel von Technik, Mensch und Organisation. Durch geeignete Transportgeräte, ergonomische Maßnahmen und vorausschauende Planung lassen sich Unfälle wirksam vermeiden. Das nützt nicht nur den Beschäftigten, sondern steigert auch die Effizienz im Betrieb: Weniger Ausfälle und Unterbrechungen, ein flüssiger Materialfluss und motivierte Mitarbeiter sind das Ergebnis. Börkey’s jahrzehntelange Erfahrung zeigt, dass schwere Lasten „leicht und sicher“ bewegt werden können – wenn man die richtigen Mittel einsetzt und auf Arbeitsschutz priorität setzt. Kurz gesagt: Investitionen in die Arbeitssicherheit lohnen sich doppelt – für die Gesundheit der Belegschaft und für den wirtschaftlichen Erfolg des Unternehmens. [boerkey.com]